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Alpinpolizei lässt sich fortbilden
In der Zeit vom 6. – 7.5.2008 fand eine Fortbildung und Koordinierung der Alpinen Einsatzgruppenleiter und Stellvertreter des Landespolizeikommandos f Tirol statt, die diesmal im Bezirk Kitzbühel durchgeführt wurde.
Für das Schulungsprogramm und –inhalt war ortsbezogen der AEGL-Kitzbühel, AI Martin HAUTZ des BPK-Kitzbühel verantwortlich.
Am 6.5.08 wurde die Koordinierung im Bereich des Klettergartens „Schleierwasserfall“ durchgeführt. Für die Vermittlung der neuesten Erkenntnisse in den Bereichen „Standplatzbau“ und „Sicherungsgeräte“ waren die externen Vortragenden Mag. Walter WÜRTL und Stefan MITTER des Lehrteams ÖAV und für den Bereich „Bohrhaken“ der Leiter der DAV-Sicherheitsforschung Chris SEMMEL zuständig. Der Alpinwissenschafter Mag. WÜRTL und SEMMEL gelten im Alpinbereich sicherlich zu den anerkanntesten Persönlichkeiten, was die Neuerungen und Trends, aber auch die Erforschung der Unfallursachen betrifft.
Am 7.5.08 wurde von Peter VEIDER, Ausbildungsleiter der Bergrettung Tirol das neue Bergrettungsgerät „Zweibein“ vorgestellt, an dem 6 Jahre bis zur jetzigen Reife und nunmehrigen Einsatz geforscht wurde. Das Zweibein wird in Zukunft das Stahlseilgerät ablösen, mit dem bisher die Rettung aus steilem Fels durchgeführt wurde.
Die beiden Lehrbeauftragten des Roten Kreuzes Bez. Kitzbühel, Thomas WIMMER und Friedl MOOSBURGER brachten schließlich die Alpinpolizisten auf den neuesten Stand der Ersten Hilfe unter den erschwerten Bedingungen des alpinen Geländes, wobei sich wiederum zeigte, dass das praktische Üben im realistischen Gelände unabdingbar ist.
Im Zuge der Abschlußbesprechung wurde vom Landesausbildungsleiter der LPK – Tirols, KI Erich LADSTÄTTER den Vortragenden und Teilnehmern für die äußerst interessante und lehrreiche Fortbildung Dank ausgesprochen.
Martin Hautz
AEGL-Kitzbühel
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