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Neue Hubschrauber für die Flugpolizei in Österreich

Von den gegenwärtig 18 Hubschraubern der Flugpolizei des Innenministeriums werden nun acht in den kommenden Jahren ersetzt. Durch die neuen zweimotorigen Maschinen wird die Polizeiflotte an die europäischen Sicherheitsstandards angepasst und ist auch für die Alpinpolizei und deren Aufgabenspektrum ein hervorragendes Fluggerät.

Neben der Verwendnung der Maschinen für den Alpindienst werden diese natürlich zur Kriminalitätsbekämpfung und anderen polizeilichen Aufgaben eingesetzt. Die europaweite Ausschreibung erfolgte am 7. September 2006, es beteiligten sich drei Unternehmen am Vergabeverfahren. Hauptaugenmerk wurde auf die einsatztaktischen Notwendigkeiten der Polizei gelegt:erhöhte Flugsicherheit durch zwei Turbinen, lärmreduzierter Betrieb, Einsatzfähigkeit bei der Suche nach Abgängigen und die Tauglichkeit für den Nachteinsatz.

Der Zuschlag wurde an die Firma Eurocopter für den Hubschrauber der Marke "Eurocopter EC 135 P2i" erteilt. Die Gesamtkosten für die acht Hubschrauber inklusive der Umschulung für Piloten und Techniker werden sich auf 47,4 Mio. Euro belaufen. Mit enthalten sind die für Polizeihubschrauber benötigte spezielle Sonderausrüstung zur Instrumentenflugtauglichkeit, Doppelsteuereinrichtung und Nachtflugtauglichkeit. Alle Hubschrauber haben spezielle Abseilvorrichtungen für Sondereinheiten, Doppellasthaken für Personenbergungen und Waldbrandbekämpfungen. Vier Hubschrauber werden speziell für den Nachtflug mit Infrarot-Suchgeräten (FLIR) ausgerüstet. Die ersten Maschinen werden bis Ende März 2008 geliefert, die zweite Tranche bis Mai 2009.

Die ständigen Interventionen des Obmannes beim Abteilungsleiter II/7 hatten sicherlich Auswirkungen zur Beschleunigung des Verfahrens.

Der Obmann

Werner Senn

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