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Ernennung zum Polizei Alpinisten und Hochalpinisten

Vom 21. bis 27. September schleppten 16 Beamte aus ganz Kärnten schwere Rucksäcke durch die Glocknergruppe. Die Alpinausbildung im Eis startete auf der Oberwalder Hütte hoch über der Pasterze. Leider ist kein Gepäckstransport mehr möglich, so mussten alle Teilnehmer das Gepäck für 7 Tage selbst tragen. Bei herrlichstem Wetter konnten in den ersten Tagen Touren wie das Wiesbachhorn, der Johannisberg und die Hohe Riffl absolviert werden. Für den in der Ausbildung zum Hochalpinisten stehenden GrInsp Harald HUBOUNIG der PI St. Peter stand bereits am zweiten Tag der Großglockner am Programm. Das klingt eigentlich ganz normal, doch von der Oberwalder Hütte muss man mittlerweile 900 Höhenmeter absteigen, um auf die Pasterze zu gelangen. Erst dann beginnt der Aufstieg über den Lammergrat und das Lammereis, das sind 1.700 Höhenmeter Aufstieg bis zum Gipfel. Da dieselben Distanzen am selben Tag wieder in entgegen gesetzter Richtung zurückgelegt werden müssen, beträgt die gesamte Summe 5.200 Höhenmeter! Eine kurze Rast auf der Adlersruhe eingerechnet, war die Mannschaft nach 12 Stunden wieder zurück bei der Oberwalder Hütte. Nicht nur diese Gewalttour sondern auch sein im weiteren Verlauf des Kurses überprüftes Fachwissen und sein ungebrochener Lernwille brachten GrInsp HUBOUNIG die Qualifikation „Polizei Hochalpinist“ ein.
Aber auch für den in Ausbildung zum „Alpinisten“ stehenden GrInsp Erich BRENNER der PI Hauptbahnhof stand der Großglockner über dieselbe Route auf dem Programm, nur mit dem Unterschied, dass er mit Insp Gerald UNTERASINGER als Lehrer sowie BezInsp Gerhard WIESER und RevInsp Gerhard MANDL nach dem Gipfel nicht mehr zurück zur Oberwalder Hütte, sondern gleich weiter zur Stüdlhütte abstieg, weil dort der zweite Teil der Ausbildung am Programm stand. Die Höhenmeteranzahl ist bei dieser Variante zwar etwas kürzer, doch musste seine Gruppe das gesamte Gepäck mitnehmen. Die restliche Gruppe überquerte tags darauf das Glocknermassiv über den Grat des Romariswandkopfes Richtung Stüdlhütte. Der stabile Hochdruckeinfluss bestärkte dabei BezInsp Josef BRANDNER und RevInsp Johannes WEGER als Bergführer mit den beiden Schülern GrInsp Helmut BRANDSTÄTTER und RevInsp Horst WIESER im Entschluss am selben Tag auch noch den Stüdlgrat auf den Großglockner „mitzumachen“. Bei der schriftlichen und praktischen Prüfung, die aufgrund einer schnell aufziehenden Kaltfront einen Tag vorverlegt werden musste, zeigten alle Beamten ihr Können und auch Erich BRENNER konnte sein Diplom „Polizei Alpinist“ stolz in Empfang nehmen. Insp Gerald UNTERASINGER, der kurz vor diesem Kurs seine Bergführerausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen konnte, erhielt von Obstlt Mag. Peter HAUSER sein Diplom.

Impressionen

 

Josef Bierbaumer

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