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Verabschiedung von Mag. Werner SENN aus dem Alpindienst des LPK f Tirol

Auf der Muttekopfhütte in den Lechtaler Alpen verabschiedeten sich die Tiroler Polizeibergführer am 23. Oktober 2007 von ihrem langjährigen Berufs- und Bergführerkollegen Mag. Werner Senn, der dem Ruf nach Wien gefolgt war und nun seit ca. 1 Jahr die Geschicke der Flugpolizei des BM.I leitet.

Die jährliche Koordination der Alpinen Einsatzgruppenleiter von Tirol wurde als würdiger Rahmen angesehen, um am Abend einerseits den Abschied und andererseits auch den beruflichen Aufstieg gemeinsam zu feiern.

Brigadier Norbert ZOBL zog in seiner sehr persönlich gehaltenen Rede als Stellvertreter des Landespolizei-kommandanten und verantwortlicher Leiter des Alpindienstes nochmals kurz Bilanz über Werners Zeit als „Alpingendarm“ in Tirol. In seiner aktiven Zeit, einer mehr als 25-jährigen Alpinlaufbahn, nahm er an ca. 50 Alpinausbildungen als Lehrer teil, hielt Vorträge bei Seminaren für Richter und Staatsanwälte, bei Sachverständigenfortbildungen und wirkte maßgeblich an innerorganisatorischen Strukturverbesserungen hinsichtlich einer professionelleren Unfallerhebung mit.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete Werner neben seiner dienstlichen Tätigkeit auch als Sachverständiger für Schi- und Alpinunfälle und baute nach der Lawinenkatastrophe im Paznaun mit viel Elan das Alpine Sicherheits- und Informationszentrum (ASI-Tirol) auf. Neben der überaus hohen Fachkompetenz würdigte Brigadier Norbert ZOBL in seiner Laudatio auch Werners vorbildhafte Kameradschaft und Einstellung zum Alpindienst.

Die Tiroler Polizeibergführer überreichten ihrem Freund und Bergführerkollegen das „Polizeibergführerabzeichen“ in Bronze gegossen. Werner ist übrigens der erste „Gendarmeriebergführer“, der als „Polizeibergführer“ verabschiedet wurde.

In seiner Abschiedsrede erklärte Werner, dass er aus dem Alpindienst sehr viel Wissen und Erfahrung mitgenommen habe, was ihm nun bei der Bewältigung seiner neuen Aufgaben als Leiter der Abteilung Flugpolizei sehr behilflich sei. Außerdem verabschiede er sich ja nicht ganz vom Alpindienst, denn seine Aufgaben bei der Flugpolizei seien sehr eng mit denen der Alpinpolizei verbunden.

Er scheide auch mit einem weinenden Auge aus der Funktion des Leiters der Alpinen Einsatzgruppe Landeck, da er diese Aufgabe sehr gerne und mit voller Begeisterung ausgeübt habe.

Als Mitglied und derzeitiger Obmann des österr. Polizeibergführerverbandes werde er trotz seiner beruflichen Veränderung weiterhin immer wieder in unseren Reihen zu finden sein.

Bei „einem“ Gläschen guten Weines wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert und so manche Anekdote aus alten Zeiten aufgefrischt.

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