S. fuhr als Erster in den Hang
ein, während B. wenige Meter unter der Kammwächte noch
zuwartete. Als er sich 40 m unterhalb von B. und in etwa Mitte
der späteren Lawinenbahn befand, löste sich ein 100
m breites Schneebrett.
Beide wurden von der abgleitenden
Schneemassen erfasst und in die Tiefe gerissen. B. konnte sich
vorwiegend an der Oberfläche halten und nach Stillstand
der Lawine selbst befreien. S. wurde 250 m mitgerissen und 1,20
m tief verschüttet. S. konnte erst nach 2 ½ stündiger
Such- und Sondierarbeit von einem Lawinenhund geortet und von
der Suchmannschaft geborgen werden.
Er hatte keine Atemhöhle,
seine Körpertemperatur betrug nur mehr 24,5 Grad. Nach durchgeführter
Reanimation durch das Notarztteam wurde er mit dem RC 14 in eine
Spezialklinik nach Graz geflogen, wo er im Zuge der Aufwärmphase
gegen 20.12 Uhr verstarb.
S. und B. führten kein
Verschütteten-Suchgerät mit sich.
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